Neue Autos

Posted on 3. September 2010

1


Jeder, der uns etwas näher kennt, weiss, dass wir durchaus einen Hang zu Autos haben. Wir haben da schon eine Menge ausprobiert, und es waren auch schon eine ganze Reihe von Fahrzeugen dabei, die durchaus eher ungewöhnlich waren.

Irgendwie herrschte bei uns nie so der Trend zum traditionellen „Anwalts“-Wagen, sodass bisher die Firmen Audi, BMW und Mercedes bei uns nicht landen konnten.

Nachdem wir uns ein bisschen in den italienischen Gefilden herumgetrieben haben (Katharina fährt ja – manchmal – immer noch ihre inzwischen schon 10 Jahre alte Barchetta, und ich werde mich auch nicht so bald von meiner Moto Guzzi California ev trennen), ist es seit einigen Jahren die Marke Citroen, die wir bevorzugen.

Angefangen hat das alles während meiner Studienzeit, als sich ein Studienkollege immer mal den Citroen CX Break des Vaters seiner Freundin (jaja, so weit musste man damals die Beziehungen spielen lassen, um mal ein luxuriöses Auto fahren zu können) leihen konnte: ein Riesenschiff, in dem man problemlos im Kofferraum bei umgeklappten Sitzen schlafen konnte, und dank der hydropneumatischen Federung schon damals tatsächlich sänftenartig.

Und als dann vor knapp 4 Jahren wieder ein neues Auto geplant war, da brachte mich mein Vater bei einem Spaziergang im Papendahl in Elze auf die Idee, mir den gerade neu herausgekommenen C6 mal anzusehen – er war damals schon bei Citroen gelandet und fuhr einen C8. Mir gefiel der C6 mit seiner extravaganten Karosserie eigentlich gleich, die Konditionen bei der Markteinführung waren auch durchaus verführerisch und so bekamen wir einen der ersten C6 im hiesigen Bereich – der wohl auch andere beeindruckte, den nicht viel später tauchte der nächste C6 in Elze auf, wenn auch in einer mehr als eigenwilligen Farbe…

Das Auto ist wirklich ein Traum: riesiger Innenraum, traumhafte Sitze, Hydropneumatik, doppelt gedämmte Türen, genug P unter der Haube, Automatik – nur unübersichtlich ist er wie kein Zweiter, jeder Tiefgarage ist ein spannend und löst bei den vorderen und hinteren Abstandwarnern ein lustiges Piepskonzert aus; na, und enge Innenstädte mit vielen „Randstandparkplätzen“ sind nun überhaupt nichts für meinen „Dicken“.

Trotz der kleinen Abstriche war auch Katharina sehr angetan von unserem neuen Franzosen, und da ihr damaliges Auto (ein Ford Explorer mit einem Durchschnittsverbrauch von „lächerlichen“ 14 Litern) auch nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit war, bekam sie ebenfalls einen Citroen, und zwar einen C-Crosser. Natürlich ist das ein verkappter Mitsubishi Freelander, doch es ist ein sehr schönes SUV und hat uns nicht nur auf den täglichen Fahrten im „Kindergartenkind“-Einsatz gute Dienste geleistet, sondern auch bei einigen Urlauben, nicht zuletzt in durchaus winterlicher und luftiger Höhe. Einige spannende Augenblicke hatte ich mit ihm allerdings schon, und zwar immer dann, wenn wir den Skikoffer auf dem Dach montiert hatten: die Tiefgarage im Mediamarkt in Hildesheim geht an den meisten Stellen, in Köln in einer Tiefgarage allerdings musste ich im „V.I.P.-Bereich“ (Busparkplatz…) stehen, denn in die „normalen“ Plätze bin ich definitiv nicht gekommen.

Doch jetzt steht der nächste Wechsel an, und es wird dieses Mal wirklich ein durchaus einschneidender Wechsel: im Dezember tauschen wir den riesigen C6 gegen einen…

Citroen DS3

http://www.ds3.citroen.com/de/

Am Anfang waren wir uns schon sehr unsicher, ob das so die ganz richtige Entscheidung sei, aber nach einigen Besichtigungen, einigen Probefahrten und einigen familieninternen Diskussionen sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir es einmal mit so einem chicen, kompakten und spritsparenden Fahrzeug versuchen wollen.

Und wenn wir tatsächlich so viel Spass mit diesem Winzling haben, wie wir hoffen (einen ersten Fahrbericht werde ich sicherlich hier schreiben, wenn er da ist), dann könnte es durchaus sein, dass auch der nächste Wagen eher in die kleinere Kategorie fallen könnte: seit wenigen Tagen gibt es die ersten offiziellen Photos und Berichte über den Citroen DS4, und – ganz ehrlich – der gefällt mir mindestens genauso gut wie sein kleiner Bruder. Es lohnt sich sicherlich, da mal einen Blick drauf zu werfen:

http://www.ds4.citroen.com/de?gclid=CP7K39KO7KMCFQsgZwodqQq_4A

Übrigens, auch andere scheinen dem Charme des kleinen Franzosen erlegen zu sein, denn das Fahrzeug hat derzeit eine Lieferzeit von knapp sechs (!) Monaten, jedenfalls dann, wenn man ihn mit einem andersfarbigen Dach haben möchte. Glück gehabt, dass wir uns so früh entschieden haben. Und die Vorfreude ist durchaus auch nicht so schlecht…

Advertisements
Posted in: Privat