Amazon Kindle Keyboard 3G: Ein erster Testbericht

Posted on 20. Oktober 2011

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© Amazon

Wer ein wenig in meinem Blog gelesen hat, der hat sicherlich meinen Eintrag gefunden, in dem ich schon über den neuen Amazon Kindle „Fire“ geschrieben habe:

Wann gibt es ein Ipad fire? « Rechtsanwaltssozietät Scherer & Körbes.

Ich habe danach ein wenig gesucht, ob es nicht irgendeine Möglichkeit gibt, einen solchen „Fire“ hier in Deutschland zu bekommen – und tatsächlich, ich bin fündig geworden: über die Seite www.mexxbooks.com/ kann man ihn auch hier in Deutschland beziehen, und nicht nur das Tablet aus dem Hause Amazon, sondern auch alle anderen dort vertriebenen eBook-Reader; und da die Wartezeit bis zur Auslieferung des „Fire“ noch ziemlich lang ist, hat man mir dort bei Mexxbook einen Amazon Kindle Keyboard 3G in weiss zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt – kostenfrei! Dafür an dieser Stelle schon einmal ganz herzlichen Dank an die dortigen Betreiber.

Heute kam der Kindle, und ich habe gleich ein bisschen mit ihm „gespielt“ – deswegen schon jetzt die ersten Eindrücke:

1. Das Gerät hat ziemlich genau die Grösse von 3 quer übereinander gelegten iPhone 4 und ist sogar noch ein bisschen dünner; es macht in weiss einen äusserst wertigen Eindruck, trotzdem würde ich es wahrscheinlich für mich eher in schwarz kaufen. Es liegt sehr leicht in der Hand, denn subjektiv wiegt es nicht viel mehr als ein iPhone 4. Mit einer Hand kann ich es gut halten und habe dann die Navigationstasten auf beiden Seiten genau im Griff, ich kann es aber auch hinten mit der Hand abstützen und dann mit dem Daumen navigieren, ohne den Bildschirm zu berühren.

2. Die Navigation ist einfach, auch stört weder der englische Bedienungstext noch die englische Werbung. Die Tasten des Keyboard reichen, um einfache Texte zu tippen, für längeres Schreiben sind sie zu klein; die für das Tippen von Symbolen erforderliche Navigation ist nicht schön, deswegen käme für mich ein Kindle ohne Keyboard oder virtueller Tastatur nicht in Frage – dort muss man dann ja auch zu den Buchstaben klicken…

3. Nach dem Einschalten ist man sofort auf der „Home“-Seite und findet dort die gespeicherten Bücher; die dortige Navigation ist selbsterklärend.

4. Die Registrierung ging unproblematisch (nur das Eingeben der Daten ist eben recht mühselig). Danach war das Downloaden von Bücher ebenfalls ganz einfach, um nicht zu sagen: kinderleicht.

5. Ich habe dann mal verschiedene „Wi-Fi“-Einstellungen ausprobiert. Ohne Murren akzeptierte der Kindle meinen eigenen wlan-Anschluss, aber auch die Internetfreigabe meines Macs und den Hotspot meines iPhones – und er wechselt auch automatisch zwischen den einzelnen Spots, wenn sie einmal erfasst waren. Das lässt auf ein unproblematisches Surfen mit (m)einem „Fire“ hoffen.

6. Insgesamt war also das Einrichten schnell und unkompliziert erledigt – und auch das Übertragen von pdf auf den Kindle via zugewiesener Mailadresse funktionierte auf Anhieb.

So, der Kindle ist also schnell eingerichtet und mit Dokumenten und Büchern beladen (und auch ein bisschen mit Musik zum Probieren habe ich ihn per USB gefüttert). Nun wird es in den nächsten Abenden ans Lesen gehen – gestern habe ich schon längere Zeit auf meinem iPhone ein Buch über die Kindle-App gelesen und dabei festgestellt, dass die Augen nach einer halben Stunde recht ermüdet sind – schauen wir mal, ob dies mit dem Kindle anders ist.

Der erste Eindruck ist aber schon mal sehr positiv: die Grösse und Wertigkeit des Geräts stimmt, die Einrichtung ist kinderleicht und die Nutzung unproblematisch. Bisher also ein äusserst empfehlenswert von mir.

Photo: Amazon

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