Ein frohes und Gesundes Wochenende! Eine Streicheleinheit für die Seele!

Posted on 2. März 2012

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Es gibt Lieder, die sind „Zum Schreien“ schön, und davon wiederum gibt es Fassungen, die sind noch schöner.

Ein besonders schönes Lied ist „Ich liebe meinen Gott…“, und die Fassung vom „Trio Agave“ aus Kaiserslautern gefällt mir ausnehmend gut:

Aber auch andere Texte sprechen einen sofort emotional an – für mich gehört der nachfolgende irische Segen dazu, denn durch ihn fühle ich mich immer wieder besonders geschützt und behütet. Hier finden Sie 2 Fassungen der Gruppe „Wise Guys“, die erste vom Kirchentag 2007, die zweite vom Kirchentag 2011:

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Möge die Straße uns zusammen führen
und der Wind in deinem Rücken sein.
Sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

|:Und bis wir uns wiedersehen
halte Gott dich fest in seiner Hand:|

Führe die Straße die du gehest
immer nur zu deinem Ziel bergab
Hab, wenn es kühl wird warme Gedanken

und den vollen Mond in dunkler Nacht.

|:Und bis wir uns wiedersehen
halte Gott dich fest in seiner Hand:|

Hab‘ unterm Kopf ein weiches Kissen
habe Kleidung und das täglich Brot
Sei über 40 Jahre im Himmel
bevor der Teufel merkt du bisst schon tot.

|:Und bis wir uns wiedersehen
halte Gott dich fest in seiner Hand:|

Und bis wir uns mal wiedersehen
halte Gott dich fest in seiner Hand
Und bis wir uns wieder sehen
drücke seine Faust dich nicht zu fest.
Dietrich Bonhoeffer ist sicherlich einer der beeindruckendsten Christen der letzten 200 Jahre; sein Gottvertrauen in schwersten Stunden ist sicherlich kaum fassbar, selbst für Menschen, die sich ebenfalls als bekennende Christen verstehen.

Ein besonders anrührender Text von ihm wurde vertont:

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben,
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Ref:

Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Noch will das Alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das Du uns beweitet hast.

Ref:

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Ref.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Ref.

Lass warm und still die Kerze heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Ref.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Ref.

Ein wunderbare Umsetzung des Textes mit herrlichen Bildern aus Tirol (dort, wo wir auch so gerne Urlaub machen), findet man in dem nachfolgenden Video:

 
Posted in: Cool, Kirche, Privat