Photovoltaik: Anscheinend geht nichts mehr…

Posted on 28. August 2012

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© Stefan Scherer

Nein, hier geht es nicht um Frau Merkels Wende von der Wende von der Wende in der Energiepolitik – ich habe sowieso den Überblick verloren, in welcher Wendeschleife sich dort die Politik der Bundesregierung derzeit befindet.

Hier geht es um meine ganz persönliche Angst vor der Umkehrbarkeit der Hinwendung zu alternativer Energiegewinnung (oder so) – und diese Angst hat mir eine sehr unruhige letzte Nacht bereitet; dies hatte folgende Gründe:

Gestern abend wollte ich mal wieder nach den Erträgen unserer Photovoltaikanlage schauen – man kann (in der Regel) die aktuellen Zahlen hier nachsehen:

http://www.rascherer.de/Photovoltaik.html

Und was sehe ich? Nichts, rein gar nichts, keinerlei Erträge:

© Stefan Scherer

Und das hat mir dann doch erhebliche Sorgen gemacht, denn so wirklich schlecht war das Wetter in den letzten Wochen ja auch nicht – jedenfalls war es nicht 24 Stunden an jedem Tag stockdunkel. Ich war also von diesem Anblick des blauen Fensters angemessen beunruhigt –  und noch unruhiger wurde ich, als ich anchliessend feststellte, dass schon seit dem 04.07.2012 keinerlei Erträge mehr angezeigt wurden.

Für so ein Ergebnis (bzw. Nichtergebnis, muss man ja wohl besser sagen) gibt es natürlich immer zwei Begründungen: entweder ist die Überwachung des Systems ausgefallen – oder das System selbst und damit im Zweifel die ziemlich teuren Wechselrichter einer solchen Photovoltaikanlage haben etwas abbekommen und produzieren keinen Strom mehr.

Überprüfen könnte man dies natürlich sehr einfach, indem man nachschaut, ob tatsächlich Strom produziert wird – aber das ist dann abends gegen 21:00 Uhr eher unwahrscheinlich, und so waren beide Wechselrichter auch schon abgeschaltet, als ich mich hurtig an ihren Installationsort begab, um nachzusehen.

Was nun?

Ich habe dann anhand des aktuellen Stands der Stromeinspeisung in das öffentliche Netz und den Zahlen aus der Vergangenheit ziemlich umfangreich herumgerechnet – und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass im Internetprotokoll tatsächlich etwa der schon erzeugte Stromverbrauch für 2 Monate fehlt. Das hat mich dann doch schon ein wenig beruhigt – nur eben nicht genug, um einen ruhigen Nachtschlaf zu haben…

Bei der ersten Helligkeit stand ich also wieder vor den Wechselrichtern – und, Gott sei Dank, sie funktionierten beide tadellos…

Doch was war nun die Ursache? Nachdem ich das gesamte Netzwerk zuhause durchforstet habe, stellte ich fest, dass sich das Netzteil eines Ethernet-Switches verabschiedet hatte – ein Teil mit einem Wert von vielleicht 2,00 EUR!

So, jetzt ist Alles repariert, heute Abend trage ich die Daten für Juli und August mit der Hand nach – und ich werde ab jetzt wieder täglich schauen, dass die Anlage insgesamt brav das tut, was sie soll: Sonnenstrom produzieren.

© Stefan Scherer

Und ich werde in der kommenden Nacht sicherlich ruhiger schlafen als in der vergangenen…

Photo: Stefan Scherer

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