Profil

Wie sind wir entstanden?

Nachdem schon seit dem Jahre 1995 der Wunsch bei uns vorhanden war, unser eigenes Konzept einer kleinen, aber kompetenten und überörtlich organisierten Rechtsanwaltskanzlei mit einem größtmöglichen Service-angebot für die Mandantschaft umzusetzen, bot sich im Frühjahr 1997 die Möglichkeit, das Gebäude in der Bahnhofstraße 11 in Elze zu kaufen und dort den Sitz im Oberlandesgerichtsbezirk Celle und im Landgerichtsbezirk Hildesheim zu begründen.

Durch die Lage direkt am Rolandsplatz und auf halben Wege zwischen der Hauptstraße und dem Amtsgericht war es für einen juristischen Dienstleister optimal geeignet – auch die Räumlichkeiten im Inneren boten nach einer vollständigen Renovierung genug Platz für die Kanzlei Elze.

Warum eine kleine Anwaltskanzlei?

Überall entstehen in Deutschland Großkanzleien, die im Wege der Globalisierung Standorte auf der ganzen Welt aufweisen. Mehrere hundert Anwälte allein am deutschen Sitz sind keine Seltenheit mehr. Doch deswegen ist die „kleine“ Anwaltskanzlei noch lange kein Auslaufmodell. Denn zum einen ist die Bindung zwischen Mandant und Anwalt in Deutschland traditionell sehr stark. Hierzulande ist das persönliche Vertrauensverhältnis zu „seinem“ Anwalt noch ein wichtiges Kriterium. Aber dieses Vertrauen muss wachsen und gepflegt werden. Es setzt ein persönliche Beziehung zwischen Anwalt und Mandant voraus, die zwanglos in kleineren und damit überschaubaren Kanzleien als in „Anwaltsfabriken“ wächst, denn nur dort haben Sie als Mandant einen festen Ansprechpartner, der mit ihrem Fall vertraut ist und diesen durchgehend bearbeitet.
Ein Rechtsanwalt ist mehr als derjenige, der einem in einem isolierten Streit zum vermeintlichen Recht verhilft. Er ist nicht nur der Vertreter, sondern auch der Partner seines Mandanten, der in kritischer Lebenslage als unabhängiger Berater dem Mandanten juristischen Rat und moralische Unterstützung gibt.

Der beste Streit ist derjenige, der vermieden wurde oder rechtzeitig geschlichtet werden konnte; klare und faire Vereinbarungen vermeiden den Ärger; sie zu entwerfen und auszuformulieren ist Aufgabe des Anwalts als Berater seines Mandanten. Erfahrung und Phantasie werden benötigt, um potentielle Streitpunkte vorherzusehen; Kreativität ist notwendig, um sie von vornherein auszuräumen. Praktikable Verfahren sind festzulegen, um es den Parteien zu ermöglichen, unvermeidbare Konflikte selbst zu lösen.

Wer seine Rechte und Pflichten genau kennt, kann sich so verhalten, dass Konflikte vermieden werden. Anwaltliche Beratung kann die notwendige Rechtskenntnis – abgestimmt auf den Einzelfall – vermitteln und trägt auf diese Weise zum Rechtsfrieden bei.

Beherrschen muss der Anwalt also nicht nur die Kunst, Prozesse zu führen, sondern ebenso die Kunst, Prozesse zu vermeiden. Dies gilt gerade auch dann, wenn schon Streit herrscht. Dabei hat der Anwalt in vielen Fällen die Rolle eines Vermittlers zwischen den häufig nicht mehr zu Gesprächen bereiten Parteien zu übernehmen.

Viele Aufgaben, die nur der orts- und menschenkundige Vertreter bewältigen kann; auf der Basis eines fundierten Wissens, aber mit Lebenserfahrung, Einfühlungsvermögen, Ortskenntnis und einer inneren Beziehung zu seinem Mandanten.
DAC e. V.: Ein starker Verbund von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten.

Doch wie sichert eine kleine Kanzlei das notwendige Know-How, um nicht nur in den eigenen Spezialgebieten ein kompetenter Partner für seine Mandanten zu sein.

Räumen wir zunächst einmal mit einem alten Vorurteil auf: auch eine Kanzlei mit 5-20 Rechtsanwälten kann nicht alle Rechtsgebiete abdecken, und nicht umsonst darf nur mit einer begrenzten Anzahl von Tätigkeitsschwerpunkten geworben werden. Es mag riesige Kanzleien geben, die allumfassend Spezialisten in ihren Reihen haben, aber das ist eine verschwindend geringe Minderheit.
Deswegen haben wir uns dafür entschieden, uns einer hoch qualifizierten, innovativen Kooperation anzuschliessen, denn so erreichen wir zum einen eine überörtliche Präsenz ohne Bildung von Großsozietäten, zum anderen eine Einbindung von Spezialisten durch büroübergreifende Arbeitsteilung, Dies ermöglicht Unternehmen, aber auch Einzelpersonen, die Verfolgung Ihrer Rechtsprobleme auf nationaler und internationaler Ebene.

Wir halten dies für zeitgemäss, denn überall ist zu beobachten, dass junge, innovative, gut ausgebaute und dezentral geleitete Netzwerke den alten, hierarchisch gegliederten Organisationen weit überlegen sind.

Näheres zur DAC erfahren Sie hier.

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